Die Landschaft.
Freitag, 12. August 2011 um 15:25Wenn die Toskana mit irgendetwas reizen kann, dann sind es die unglaublichen Landschaften. Man mag seinen Augen manchmal nicht trauen, wenn die gewundenen Straßen langfährt und bis zum Horizont nichts als hügelige Weinreben und Olivenhain sieht. Wenn man zur richtigen Saison da ist, kann man bei der Ernte sogar helfen. Das Konzept heißt Agriturismo und ist dort sehr verbreitet. Mehr dazu kann man bei toskanalive.de nachlesen. Dort sind auch viele Unterkünfte im Agriturismo buchbar. Die beste Saison dorthin zu reisen ist der frühe Herbst. Dort sind die Düfte und Farben am intensivsten.
Die Straßen, die von Zypressen gesäumt sind, regen zum träumen an. Ich würde bei längeren Strecken wirklich die Autostrada vermeiden und einfach die Landstraßen abfahren. Eigentlich kann man einfach losfahren und kommt automatisch auf schöne Straßen. Es gibt aber besonders schöne Routen, die man abfahren kann. Hier ist zum Beispiel eine, die zwar für Biker gedacht ist, was sie nicht aber weniger schön für Autofahrer macht. Andere schönevorgeschlagene Routen kann man in Reiseführern, wie Marco Polo sehen.
Sollte man die Toskanareise komplett mit Auto antreten, kann man sich auch überlegen eine Nacht noch in der Region Emilia Romagna zu verbringen, die etwas grüner, verwaldeter ist, als die Toskana, aber nicht viel weniger schön. Der sehr hügelige Süden der Region bis Bologna bietet von den Bergspitzen sensationelle Ausblicke. Schöne Häuser, die ein Panorama bieten, kann man unter anderem hier finden. Den Tag auf der Terrasse mit einem Glas mitgebrachtem toskanischen Wein und einem Blick über die bewaldeten Hügel ausklingen lassen ist eine meiner Lieblingserinnerungen der letzten Reise.

